Lagerflächen für verpackte gefährliche Güter, die den hohen Ansprüchen der Chemischen Industrie genügen, gibt es nicht an jeder Ecke. Wer als Verlader, Hersteller oder Spediteur ein qualitativ hochwertiges Gefahrstofflager, eventuell gepaart mit speziellen zusätzlichen Serviceleistungen sucht, wird im Serviceheft
Gefahrgut-Logistik 2011 auf jeden Fall fündig.
gela hat in einer Übersicht zu rund 100 Standorten von europäischen Gefahrstofflagerhaltern detailliert aufgelistet, welche Kapazität diese Lager bieten, wie die Lager baulich ausgestattet sind und welche behördlichen Genehmigungen vorliegen. Auf einen Blick lässt sich außerdem erkennen, wer welche Gefahrgutklassen beziehungsweise welche Stoffe nach dem Lagerklassenkonzept des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) lagert. Zusätzlich sind im Serviceheft die Kontaktdaten der Ansprechpartner an den jeweiligen Standorten aufgeführt.
Da Qualität in den Logistikketten der Chemischen Industrie immer mehr an Bedeutung gewinnt, sind die Gefahrstofflagerhalter gekennzeichnet, die ein Audit nach dem SQAS-Modul Packaged Warehouse erfolgreich absolviert haben. Das Safety and Quality Assessment System (SQAS), entwickelt vom europäischen Dachverband der Chemischen Industrie (Cefic), soll helfen, Zeit und Kosten bei der Qualitätsprüfung und -sicherung logistischer Leistungen für alle Beteiligten zu sparen.
Abgerundet wird das Serviceheft durch eine Übersicht der Spezialisten der Gefahrgut-Stückgutlogistik in Europa sowie redaktionelle Beiträge zu den rechtlichen Anforderungen an die Gefahrstofflagerung wie die TRGS 510.