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Dieter Danger


Irgendwann im Herbst 1987 saßen Thomas Plaßmann und der heutige gela-Chefredakteur Uwe Heins bei einem Glas Rotwein zusammen. "Es wäre doch eine tolle Sache," sinnierte Heins, "wenn man die gela durch Geschichten von der Basis etwas auflockern könnte." - "Starke Idee! Ein Cartoon mit einem echten Praktiker im Mittelpunkt!"

Elektrisiert setzte sich Plaßmann an den Zeichentisch. Die Feder glitt wie von selbst über das Papier. Bald blinzelte ihm ein unternehmungslustiges Augenpaar hinter einer vorschriftsmäßigen Schutzbrille entgegen. Blaumann und Schutzhelm dazu - Dieter Danger war geboren. Wie der wackere Held zahlreicher Abenteuer zu seiner Kopfbedeckung kam, die eindeutig aus den Beständen eines größeren amerikanischen Chemiekonzerns stammt, bleibt sein Geheimnis.

Schnell machte er sich durch sein zupackendes Wesen unentbehrlich. Dieter Danger gehört zu gela wie ein Label aufs Gefahrgutfass. Unverdrossen stellt sich Dieter den Tücken des Objekts. Mit Phantasie und Herzblut meistert er die zahlreichen Fußangeln des Gefahrgut-Alltags.

1994 gibt Dieter sein Junggesellenleben auf, weil gela-Redaktion und Zeichner ihm eine Gattin spendieren - Dörthe Danger. Sie steht seitdem stellvertretend für die Schar GbV-betroffener Ehefrauen in ganz Deutschland.

In den Dezember-Ausgaben vergangener Jahre durfte Dieter das gela-Editorial verfassen. Hier sind ein paar seiner Wunschzettel, Ein- und Ausfälle:

1/2012 - Gedanken zum neuen Jahr
12/2004 - Blick zurück nach vorn
12/2003 - Verhalten(d)e Sicherheit
12/2002 - Dieters Wunschzettel
12/2001 - Gute Wünsche

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